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Papageien Voliere

Papageien gehören zu den Haustieren mit der größten Lebenserwartung. Je nachdem um welche Art es sich handelt, kann ein Papagei bis zu 100 Jahre alt werden. Auch die Anforderungen, die Papageien an ihre Haltung stellen, sollten nicht unterschätzt werden. Sie sind sehr sensibel, benötigen viel Bewegungsfreiheit und sind sehr intelligent und wollen demnach auch beschäftigt werden. Umso wichtiger ist es, dass ihr euch vor der Anschaffung genau überlegt, ob ihr diesen Anforderungen gerecht werden könnt. Erst wenn ihr euch ganz sicher seid, solltet ihr euch Gedanken über die Ausstattung einer Papageienvoliere und dem Zubehör machen.

Voliere für Papagei kaufen

Ein Käfig für euren Papagei solltet ihr mit Bedacht auswählen. Vor dem Kauf sollten die wichtigsten Fragen zu den Themen Größe, Ausstattung, Platzbedarf, Aufbau und Qualität bereits beantwortet sein, damit ihr problemlos das passende Modell aus dem großen Angebot herausfiltern könnt. Unser Ratgeber liefert auch dafür eine wichtige Anleitung.

Papageien Voliere mit Auffangschürze

Bei einem Modell mit Auffangschürze handelt es sich um eine Voliere, die am unteren Rand eine Schürze aufweist, ähnlich wie eine Dachrinne nur breiter. Sie hat die Aufgabe herum wirbelnden Vogelsand, Federn und Schmutz aus dem Käfig abzufangen, damit dies nicht auf dem Boden gelangt.

Papageien Voliere mit Freisitz

Da Vögeln unbedingt ein regelmäßiger Freiflug ermöglicht werden soll, ist eine Voliere mit Freisitz ideal, wie zum Beispiel die Montana Haiti. Hier wird einfach das Dach der Voliere geöffnet. Der Freisitz ist noch zusätzlich mit einer Sitzstange versehen, so dass sich die Vögel darauf ausruhen können und gleichzeitig eine Anflughilfe haben.

Papageien Voliere mit Ständer

Ein Käfig mit Ständer kommt von Haus aus mit passendem Untergestell und befindet sich gleichzeitig in der empfohlenen Augenhöhe. Hinzu kommt, dass diese Modelle meist noch mit Rollen versehen sind, so dass der Standort vom Papageienkäfig bei Bedarf auch einfach gewechselt werden kann. Bekannte Papageienkäfig-Modelle aus diesem Bereich sind zum Beispiel der Montana Madeira I oder der Montana Happy Home 99 A.

Papageien Voliere in XXL

Wer seinem Papagei keinen regelmäßigen Freiflug in der Wohnung ermöglichen kann, sollte eine XXL-Voliere, wie die Montana XXL Los Angeles, bevorzugen. Sie bieten dem Vogel ausreichend Bewegungsfreiheit. In diesem Segment gibt es auch Käfig-Modelle, die erweitert werden können, falls ihr Zuwachs plant.

Wichtige Fragen zu Papageienvolieren

Wo kann man eine Papageienvoliere kaufen?

Papageienvolieren gibt es sowohl ganz klassisch im Fachhandel vor Ort, sprich im Zooladen als auch in zahlreichen Online-Shops oder auf Tiermessen. Für welche Variante ihr euch hier entscheidet, hängt natürlich immer vom persönlichen Geschmack ab. Viele bevorzugen den Kauf im Internet, da sie so ganz bequem von zu Hause aus die einzelnen Anbieter, deren Angebot und Preise miteinander vergleichen können. Beachten solltet ihr aber beim Online-Kauf, dass ihr die Material- und Verarbeitungsqualität nur erahnen könnt und die Produktbeschreibungen nicht immer sehr aussagekräftig sind. So solltet ihr euch am besten auf Markenhersteller, wie Montana oder Yahee, konzentrieren oder euch Tests- und Erfahrungsberichte von anderen Käufern anschauen und welche Modelle diese empfehlen.

Wie ist die optimale Voliere für Papageien aufgebaut?

Neben der Größe spielt auch der Aufbau der Voliere eine entscheidende Rolle damit sich der Vogel bzw. die Vögel darin wohlfühlen können. Grundsätzlich sollte eine Papageienvoliere so aufgebaut sein, dass sie ausreichend Rückzugsmöglichkeiten bietet, damit sich die Vögel bei einer lauten und stressigen Umgebung zurückziehen können. Des Weiteren solltet ihr bei der Inneneinrichtung vom Papageienkäfig auf eine angemessene Verteilung des Zubehörs achten, so dass die Vögel noch ausreichend Bewegungsfreiheit haben und nicht alles mit Sitzstangen, Spielzeug und Schaukeln überladen ist. Eine optimale Mischung bietet ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten und genügend Raum für den Freiflug. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn den Vögeln kein regelmäßiger Freiflug ermöglicht werden kann. Von runden Käfigen wird grundsätzlich abgeraten, da sie aufgrund ihrer Form keine Ecken für den Rückzug bieten und noch dazu einen Drehschwindel begünstigen.

Wie groß muss ein Papageienkäfig sein?

Papageien haben natürlich einen höheren Platzbedarf als zum Beispiel Wellensittiche, so dass ihr beim Kauf einer Voliere von zu kleinen Modellen unbedingt Abstand nehmen solltet. Bis zu einer Körpergröße von 40 cm sollte das Mindestmaß, ausgehend von einem Vogelpärchen, mindestens 300 cm x 150 cm x 200 cm betragen. Werden Papageien mit einer Körpergröße von mehr als 40 cm gehalten, vergrößert sich der Platzbedarf auf mindestens  400 cm x 200 cm x 200 cm. Werden Papageien draußen in einer Außenvoliere gehalten, muss der angebundene Schutzraum bei Vögeln bis 40 cm Körpergröße 1 Quadratmeter betragen und bei einer Körpergröße über 40 cm mindestens 2 Quadratmeter.  Bei Papageien mit einer Körpergröße ab 60 cm muss die Voliere ein Mindestmaß von 600 cm x 300 cm x 250 cm aufweisen. Des Weiteren sollte die Voliere in einer Höhe von 80 cm aufgestellt werden, damit sich der Papagei wohl fühlt. Dies ist deshalb so wichtig, da Vögel alles was von oben kommt als Gefahr einstufen und dass führt wiederum zu Stress. Daher ist es besser wenn sich der Käfig in Augenhöhe befindet.

Der Papagei Voliere Ratgeber

inhalt

Das Wichtigste in Kürze

– Beim Kauf von einem Papageienkäfig unbedingt die Mindestmaße berücksichtigen.

– Der optimale Innenaufbau ermöglicht den Vögeln ausreichend Freiflugmöglichkeiten.

– Erhältlich ist ein Papageienkäfig im Zoofachhandel, auf Tiermessen und in Online-Shops.

Papageien Voliere  –  Vorteile und Nachteile

Vorteile:

– es gibt viele Markenhersteller mit Qualitätskäfigen

– verschiedene Ausführungen ermöglichen eine individuelle Anpassung der Papageienvoliere

– sind in der Anschaffung nicht besonders teuer

Nachteile:

– Finger weg von Billiganbietern mit minderer Qualität

Papageienvoliere Kaufratgeber

Volierenarten

In diesem Bereich unterscheidet man grob zwischen drei verschiedenen Arten und zwar zwischen der klassischen Innenvoliere, der Außenvoliere und dem Papageienzimmer. Je nachdem für welche Variante ihr euch entscheidet, variieren auch die Ansprüche, die der spätere Käfig für den Papagei erfüllen muss. Der Klassiker unter den Käfigen ist die Innenvoliere. Sie kann sowohl in der Wohnung aber auch in einem geschützten Bereich, zum Beispiel auf dem Balkon oder der Terrasse, aufgestellt werden. Im Idealfall ist die Voliere so aufgebaut, dass sie einen Freisitz besitzt, so dass die Vögel auch in der Wohnung regelmäßig ihren Freiflug genießen können. Angesagte Modelle mit Freisitz sind zum Beispiel der Montana Manhattan oder der Montana Las Vegas I. Eine weitere sehr beliebte Variante für die Haltung von Papageien ist das Vogelzimmer. Dabei handelt es sich um ein eigens für den Papagei bzw. für die Papageien eingerichtetes Vogelzimmer, in dem sie rund um die Uhr ihren Freiflug genießen können. Ergänzt werden diese Zimmer auch mit einem passenden Papageienkäfig, der als Rückzugsort dient und worüber die Vögel ihr Futter und ihr Wasser gereicht bekommen. Bei einem eigenen Zimmer muss der Käfig natürlich nicht so groß ausfallen, so dass auch problemlos kleine Modelle zum Einsatz kommen dürfen. Zu guter Letzt gibt es noch die Außenvoliere, die dauerhaft draußen aufgestellt werden kann und dementsprechend robust verarbeitet sein muss und die Vögel vor Hitze und Kälte schützen muss.

Sitzstangen

Zur Grundausstattung von einem Käfig für einen Papagei oder im Idealfall für mehrere Papageien, gehören auch immer eine ausreichende Anzahl an Sitzstangen. Dabei solltet ihr nicht zu irgendeiner Sitzstange greifen, da die Qualität auch in diesem Bereich entscheidend ist. Erhältlich sind zum Beispiel glatte und kugelförmige Sitzstangen. Von diesen Modellen solltet ihr unbedingt Abstand nehmen, da sie Fußdeformierungen beim Vogel begünstigen, da der Vogel hier die Stange immer mit der gleichen Krümmung greift. Auch die Muskulatur vom Papagei leidet so mit der Zeit. Hinzu kommt, dass solche Sitzstangen nicht für Reibung und Stimulation sorgen, wodurch Schwielen und Verformungen beim Vogel begünstigt werden können. Meist bestehen diese Sitzstangen aus Kunststoff, der auch anderweitig für den Vogel gefährlich werden kann, da Kunststoff schnell absplittern kann und der Vogel so im schlimmsten Fall die Splitter verschluckt. Daher solltet ihr von diesen Stangen Abstand nehmen und zur natürlichen Variante in Form von Ästen greifen. Am besten ist es wenn ihr den Käfig für euren Vogel mit Ästen mit verschiedenen Durchmesser ausstattet. Dies wird der natürlichen Umgebung von einem Vogel am ehesten gerecht. Sie begünstigen die Simulation der Fußmuskulatur und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Krallen vom Papagei auf natürliche Art und Weise abgewetzt werden. Bei der Anbringung solltet ihr darauf achten, dass ihr die Sitzstangen im angemessenen Abstand voneinander platziert, so dass sich der Papagei maximal bewegen kann. Des Weiteren solltet ihr darauf achten, dass die Sitzstange nicht zu nahe am Ende vom Papageienkäfig angebracht wird, damit sie sich nicht am den Drähten vom Käfig verletzen können.

Funktionalität

Neben der Materialqualität, der Verarbeitung, der Größe und der Ausstattung solltet ihr beim Kauf von einer Voliere auch immer auf die Funktionalität achten. Nichts ist lästiger, als wenn ihr euch immer verrenken müsst, um an alles was sich in der Voliere befindet an Zubehör herauszunehmen und den Käfig zu reinigen. Für Abhilfe sorgen hier ausreichend große Käfigtüren. So könnt ihr auch die Vögel einfacher herausnehmen. Es gibt zum Beispiel Papageienkäfig-Modelle mit riesiger Fronttür, wie der Montana Grenada oder der Montana Castell Dome. Ergänzend dazu werden noch separate Futtertüren empfohlen, die bei beiden Montana Käfigmodellen ebenfalls vorhanden sind. Diese fallen kleiner aus, damit die Vögel beim Futter- und Wasserwechsel nicht herausfliegen können. Sie sind in der Regel seitlich angebracht. Praktisch sind in diesem Zusammenhang auch Volieren mit einer Bodenschublade. Diese kann beim Wechsel vom Vogelsand einfach herausgezogen werden, was die Reinigung natürlich enorm vereinfacht.

Fazit

Alles in allem solltet ihr die Anschaffung von einem Papagei gut überlegen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einzelhaltung von der dringend abzuraten ist. Auch wenn ein Papagei einen guten Draht zu seinem Besitzer aufbauen kann, wird ein Papagei ohne Vogel-Partner in seinem Papageienkäfig nicht glücklich. Auch dies solltet ihr unbedingt berücksichtigen.